Der Titel sagt doch schon alles, das Jahr ist vorbei, die Arbeit kickt anders stressig und die Pläne für Weihnachten, Silvester und co sind sicher auch schon formularisch geprüft, bestätigt und abgestempelt worden. Ich will den Anlass und das bisschen Zeit bevor Weihnachten dann so richtig los geht, nehmen, um über die besten Weine zu sprechen, die ich im non-Feiertags-2024 abhaken konnte. Weihnachten und Silvester sind hier ausgeschlossen und werden im neuen Jahr natürlich ihre eigenen Posts bekommen. Außerdem soll das hier keine Top 10 Liste und kein Watchmojo werden, ich vergebe auch keine Punkte und bin kein Profikritiker á la Robert Parker und Luca Maroni. Das hier soll lediglich eine Aufarbeitung des geilsten Weinjahres meines Lebens sein, in dem ich mein persönliches Best Of 2024 zusammenschustere.
Die besten Weine bei mir daheim
Wo soll ich anfangen? Im Januar gab es nichts allzu Besonderes, tatsächlich wollte ich mich mit dem Trinken zurückhalten, schließlich bin ich jung, modern und gehe mit der Zeit, und außerdem will ich doch gesund leben. Dass diese Idee kaum etwas bringt, war mir da relativ egal. Ich meine, was bringt mir ein Monat, wenn ich danach wieder 11 Monate lang drei Flaschen pro Woche verputze, ohne mir darüber Gedanken zu machen? Ein Monat Pause sorgt vielleicht dafür, dass man sich ausgelassen und fit fühlt, trägt zu besserer Gesundheit aber mit Sicherheit nicht bei. Stattdessen macht es doch mehr Sinn, insgesamt weniger zu trinken, mehr Sport zu treiben, und am besten regelmäßiger Pausen zu machen, als einen Monat im Jahr, oder?
Um aber diesen Arbiträren Exkurs beiseitezulegen will ich abschließend sagen, dass es zu einem Dry January nicht kam, denn ich trank bereits in den ersten zwei Wochen wieder wie ein Schlund. Die zwei Weine, die ich in dieser Zeit verkostete, bekommen ihren Platz auf dieser Liste nicht wegen ihrem Preis oder ihrer Seltenheit, sondern lediglich wegen ihrer schieren Geilheit. Lopez de Heredia – Vina Gravonia (2014) ist einer meiner absoluten Favorites und ein Klassiker für Silvester oder kurz danach, so war zumindest die Tradition der letzten zwei Jahre. Der 2014er war ein typischer Gravonia, leicht oxidativ, sehr viel Honig und Wachs mit einer moderaten, aber tragenden Säure, Ölige Struktur, Komplex wie Eis und Feuer und grundsätzlich mega nice. Der kostete mal 33€, mittlerweile gibt es ihn aber gefühlt gar nicht mehr. Der zweite Wein war ein Charles Heidsieck Brut Reserve (Degorgiert 2013), also eine von vielen billo Cuvees in der Champagne, absolute Basis und heut zu Tage ziemlich langweilig. Die 2013er Cuvee war in meinen Augen dennoch absolut geil, trotzdem gibt es hier nicht wirklich viel drüber zu sagen; fein gereift, typisch hefiger Champagner, Amazonas-artiger Trinkfluss und limited Edition Gläser habe ich auch dazu bekommen. Nice.
Weiter ging es im März mit einer witzigen kleinen Rheingau Probe mit drei Weinen, von welchen aber maximal einer wirklich den Platz auf dieser Liste verdient: Georg Breuer – Berg Roseneck 2017. So eine Bombe von einem Wein. Perfekte, grazile Reife, noch nicht weit gelaufen aber schon tertiär, nicht dominierend, sondern ein perfekter Mix aus Jung und angereift. Honig und Wachs auf der Nase, vermischt mit feinster Zitrusfrucht, packende Säure und eine Struktur, die ich bisher nur selten gesehen habe. Wunderbarer Wein, einer von zweien denen ich, wenn das mein Ziel wäre, gekonnt 100 Punkte zusprechen kann und will. Grandios. Der Geheimrat J 2011 war nicht ansatzweise so interessant, auf viele Weisen ähnlich, aber weniger komplex, weniger strukturiert.
Phelan-Segur 2016 ist einer dieser Weine die ich, aus unerfindlichen Gründen, schon immer mal probiert haben wollte. Irgendwas hat mich magisch zu diesem Wein gezogen, sei es, dass es einer der teuersten in meinem Stammladen war als ich das erste Mal Wein kaufte, oder ob es das schicke Label war. Für 65€ traute ich mich dann tatsächlich ihn zu kaufen, und bereut habe ich es nicht. Ein blutiger, tanninreicher Wein, feinfruchtig, aber leicht abgestumpft. Ich glaube zu meinen, dass dieser Wein in einer der so genannten „Dumb Phases“ gewesen sein muss, Tannine und leicht Tertiäre Aromen haben beinah den Rest überschattet. Hier herschte verschwendetes Potential, wenngleich man hier einen ganz großen Wein vor sich hatte. Irgendwann probiere ich ihn noch mal in aller Würde.
Das Ganze war dicht gefolgt von einem Chateau Cantemerle, welcher lediglich seinen Platz auf meiner Best of Liste findet, weil er für seinen quasi billigen Preis so viel geliefert hat wie kaum ein anderer Bordeaux in meinem Leben. Danach ein Soave Classico ‚La Rocca‘ von Pieropan, welcher wahrscheinlich den Platz als einzigartigsten und individuellsten Wein dieses Jahres, zumindest in den eigenen 4 Wänden, belegen darf. Ein Wein der ohne viel Frucht, dafür aber mit ölig-schmieriger Holztextur daherkam, viel Mineralik und Salz, Kräuterig und traditionell wirkend, wenngleich ein Wein der komplett aus der Norm fällt.
Wenn ich so drüber nachdenke, war mein Weinjahr 2024, jedenfalls in meinen eigenen vier Wänden, Decke, Fußboden und zwei Fenstern, ziemlich langweilig. Außerhalb, also auf der Prowein und an der Mosel und in Kölle gab es wirklich deutlich spannendere Sachen zu trinken. Ich glaube, ich verdiene schlicht nicht genug, um mir selbst große Weine zu kaufen, die ich auf Instagram zerreißen, oder für welche ich im großen Stil simpen kann. Genau deshalb bin ich professioneller Weinschnorrer. Ein paar Honorable Mentions gibt es aber noch, ganz so langweilig war es dann doch nicht. Also im Schnelldurchlauf:
Elena Fucci – Aglianico del Vulture ‚Titolo‘. Mein erster Aglianico, und er kommt direkt aus einer der weniger typischen Regionen, dem (der?) Basilikata. Sagenhaft Uniques und Piktureskes Aromenbild, Kirschig und Pflaumig und Johannesbeerig, feinste Tiefgründigkeit auf der Nase. Reizendes, dichtes Tannin, hohe Säure, feine Geilheit. Liebe es.
Chateau Giscours 2009. Der seltsamste Bordeaux dieses Jahr, extrem spannend aber fast zu unique, um ihn zu bewerten, weswegen er auch nicht auf der Liste steht. Vegetable Nase, grüne Paprika, Eisen, feine Würze und herbale Kräuter. Geschmacklich sehr gut ausgereift. Würde ich overall noch mal kaufen, auch wenn ich ihn niemals als Bordeaux erkannt hätte.
Faber Rotlese Lieblich (iwann in den 90s). Das womöglich beschissenste Produkt im Jahr 2024. Ich habe ausschließlich aufgrund der abscheulichen Süße überlebt. Wie ein Unfall: zu spannend, um es nicht zu probieren, auch wenn man es nicht will.
Künstler – Hölle Auslese Goldkapsel 2010. Der beste Süßwein den ich zuhause geöffnet habe. Punkt.
Hier und da und überall
Mein erster Trip im Jahr zweinullzweivier ging nach Düsseldorf, Prowein natürlich, der zweite dann im Juni nach Köln zu meinem best buddy @abazaarencounter, Bordeaux haben wir getrunken, und wie.
Los ging es am Freitag mit Chateau Mouton-Rothschild 1990, fett. Womöglich der beste Bordeaux den ich je getrunken habe. Feinst gereift und obendrein ein Wein der sich im Laufe von 5 Stunden bei fast jedem Schluck verändert hat. Wir haben tatsächlich nur 100€ für eine Halbflasche gezahlt. Wie so ein Preis, selbst bei einer Auktion, zustande kommen kann ist mir gänzlich rätselhaft. Fehlerhaft war die Flasche nicht, in perfektem Zustand sogar. Einfach großartig. Am gleichen Tag gab es auch eine Flasche Karthäuserhof(berg) Eiswein 2002. Der zweite Wein dem ich gekonnt 100 Punkte geben würde. Ich habe noch keinen besseren Riesling, und wahrscheinlich auch noch keinen besseren Wein getrunken als diesen. Gekostet hat er mich 40€, auch auf Auktion. Bessere Deals gibt es nur noch bei Globus an der warmen Theke. Respekt.
Insgesamt haben wir mit Sicherheit zwanzig Flaschen aufgerissen, wenngleich nur acht davon artgerecht übern Berg gesoffen wurden. Einiges war alt, manches älter, lediglich zwei Flaschen waren Tagesaktuell und jung, und zwei waren sogar aus den 1940ern. Es war wirklich wild, wir besuchten zusammen das Weingut J.J. Adeneuer in Ahrweiler und tranken Riesling Spätlese von Klaus Peter Keller. Es war mitunter der geilste Abend dieses Jahr.
Die Weine aus den 1940ern waren beide, mit höchster Wahrscheinlichkeit, Cos d’Estournel. Beide waren gut zu trinken, einer war deutlich jünger geblieben, der andere wirkte alt. Beide sahen aus, als hätte man sie nach einem Erdbeben im verschimmelten Keller meines Ur-Urgroßvaters gefunden und weiterverkauft, weil man sich selbst nicht getraut hat sie zu probieren. Frucht suchte man vergeblich, die Weine waren im Geschmack so wenig jung geblieben, wie meine Oma, wenn sie Klamotten kauft. Tertiär waren sie, der eine mehr, der andere weniger. Es ging los mit Zigarren und Eisen, fast Blut, dann Waldboden (als wäre man face first in eine Pfütze im Wald gefallen) und Moos. Gut waren sie, hohe Säure und feines Tannin, wacher als Joe Biden aber nicht aktiver als Extremsportler. Wahnsinnig interessante Sachen.
Am Tag nach der Weinprobe habe ich mich an die Mosel verirrt, MVP unter den deutschen Weinregionen, eine Nacht im besten Weingeschäft der Mosel genächtigt und eingekauft, danach wieder nach Hause. Dann nach Berlin für drei Tage. An der Mosel gab es einen Wein, der mich komplett zerstört hat: Jakoby Mathy – Kinheimer Hubertuslay Kabinett 1994. Kabinett kann reifen? Anscheinend kann er das. Für 19,50€ würde ich ihn immer und immer wieder kaufen. Kein Wunder also, dass ich mir direkt eine Flasche auf dem Hotelzimmer eingezwirbelt, und anschließend die letzten beiden Flaschen aus dem Laden gekauft habe. Lebendige Säure, integrierte Süße, tolle Balance, schöne Tertiärnoten, aber auch exzentrische Frucht. Ein Kabinett der alles hatte. Wow.
In Berlin dann Roederer Cristal 2015 in der Bar Freundschaft getrunken. Strukturierte Blasenflüssigkeit, aber noch zu jung und zu harsch. Kein fan, und 60€ für ein Glas waren zu viel für meine Verhältnisse. Erwähnen sollte man ihn dennoch.
Im Oktober begab ich mich dann wieder nach Köln zu meinem Busenkumpel, wir tranken seltsame Weißweine am Freitag und Corton Grand Cru am Samstag. Standouts gab es hier keine, also haue ich noch ein paar Honorable Mentions raus, bevor dann im Schnelldurchlauf die Prowein abgefertigt wird.
Weingut Krispel – Basalt1 Sauvignon Blanc. Warum Holzfass oder Stahl oder Beton, wenn man seinen Wein auch einfach in einem Basaltfindling reifen kann? Der womöglich großartigste Sauvignon Blanc den ich je getrunken habe.
Chateau La Tour Figeac 2018. Wieso dieses Jahr so Bordeaux lastig war, ist mir ein Rätsel, dagegen bin ich aber nicht.
Guilheim et Jean-Hugues – Goisot. Chardonnay, Burgund, kleines Geld aber großer Wein. Zwischen sieben Flaschen Corton Grand Cru war der günstigste Wein der große Gewinner.
Schloss Eltz – Riesling Kabinett (1976?). Ich erinnere mich nicht an den Jahrgang, aber für ein einhörniges Pferdewesen war dieser Wein nicht allzu besonders; vielleicht reift Kabinett doch nicht für immer.
Die Prowein
Die Prowein war wie jedes Jahr ein lustiges Zusammentreffen aller möglicher Gestalten, Kulturen und Ideen. In 2024 war ich komplett themenlos unterwegs, bin konfus und in Delirium dahergeschritten. First things first. An Tag 1 gab es Deutschland, der VDP war so überrannt als hätte Taylor Swift gerade eine Abschlusstournee angekündigt und die Karten gab es nur hier. Kaum einen Fuß konnte man vor den anderen setzen, die Kultstände waren komplett gefüllt. Keine Chance wenn man Van Volxem, Wittmann, Battenfeld-Spanier und co probieren wollte, aber manche Stände blieben seltsam leer. Unter anderem schaffte ich es hier das Weingut Aldinger zu probieren, neugefundener Liebling unter den Württembergern. Sogar den Untertürkheimer Gips Trollinger Rosé 1G durfte ich probieren, so etwas einzigartiges kannte ich vorher nicht. 100€ die Flasche, streng limitiert und fucking amazing. Außerdem das Lämmler Kaiser Pinot GG, brilliant.
Anschließend, bzw irgendwann am gleichen Tag verirrte ich mich nach Amerika. Heitz Cellars war meine erste Begegnung mit gutem, nicht fetten oder überholzten Cabernet Sauvignon, und ich war wirklich begeistert. Raue, fast sandige Tannine trafen hier auf eine so messerschafe, grazile Säure, dass ich fast daran verblutet wäre. Bei Grgich Hills die gleiche Erfahrung gemacht, Chardonnay so vibrierend und frisch wie die Musik von Tame Impala. Leider sind beide dieser Winzer einfach perfekte Beispiele dafür, wie verdammt teuer guter amerikanischer Wein mittlerweile, oder immer noch, in Deutschland ist.
An einem unscheinbaren Sammelstand mitten in Italien gab es dann einen Wein, der von sich selbst behauptete, der erste Supertuscan ever gewesen zu sein. Bullshit sage ich, Cabernet Sauvignon und Merlot hatte man bestimmt schon bevor es Tua Ritas Redigaffi gab. Furchtbar untrinkbarer Wein, mehr Tannine als die meisten Barolos. Die Gerbstoffe waren fast auf einem Level, auf dem die verhältnismäßig hohe Säure des Weins komplett unter ging. Spannend war es trotzdem.
Vier Weine habe ich noch zu offenbaren. Vier Weine um diesen Post, und vielleicht auch dieses verdammt schnelle Jahr abzuschließen. Es war schön.
Es war eine Prowein voller Premieren für mich. Mein erster Egon Müller, der King des Süßweins und der spannendste Kabinett den ich mir je einverleibt habe. Scharzhofberger Kabinett 2023, sehr exklusive Verkostung, weit bevor er den Markt überhaupt am Horizont sehen konnte. Ein Kabinett der wenig in seiner Frucht, weniger in seiner Säure besticht. Das ist ein Kabinett der von Mineralik lebt, von Typizität und Einzigartigkeit. Ich weiß nicht, ob der Scharzhofberg einen Geschmack hat, aber wenn dann ist es dieser hier. Ein Wein zum drin baden. Dann den weißen Bordeaux La Clarté de Haut Brion 2021. Was für ein Feuerwerk eines Weins. Besticht erst mals durch Mineralik, Flint, Reduktion, dann feinste Limetten und ganz subtile Oxidation, Wachsig, nussige Noten.
Als aller letztes, wirklich am absoluten Ende der Prowein, als sich alle auf den Weg nach Haus gemacht haben und alle Winzer das weite gesucht haben, blieb ich mit zwei ehemaligen Kollegen an einem letzten Stand stehen. Schlumberger-Segnitz. Der Top-Importeur für jeden Fine Wine den man jemals brauchen könnte, keine Ware, die man einfach so kauft geschweige denn trinkt. Wir probierten uns durch eine ganze Ladung an Burgund, Piemont und Toskana, ein Amerikaner war auch dabei (Silver Oak), bis irgendwann zwei Flaschen unter dem Tisch hergezogen wurden. Reserviert für die schönsten, geilsten und reichsten Kunden. Wir hatten Glück, der Wein musste geleert werden und wir waren womöglich die letzten Besucher der diesjährigen Prowein. Ich war gehyped, was ich nicht oft bin, als ich den Barbaresco von Angelo Gaja sah. Wenn es in meinem Leben einen Bucketlist Wein gab, dann war es dieser. Ist er mir inständig in Erinnerung geblieben? Um ehrlich zu sein: Nein. Dieser Barbaresco war ein Wein, der einen nicht umgehauen hat mit fetten Tanninen, viel eher war er fein, grazil, schmalspurig und wenig auffällig. Aber er war tief. Ich kann mich nicht an genaue Tasting Notes erinnern, ich schreibe für gewöhnlich auch keine auf der Prowein, viel mehr war es das Erlebnis was mir in Erinnerung blieb.
Und zu guter Letzt gibt es keine Tasting Notes und keine Beschreibung dieses Weins, nur diese Worte: Der beste Pinot den ich jemals getrunken habe. Punkt. Domaine des Lambrays – Clos de Lambrays. Innerlich habe ich gebettelt so einen Wein zuhause trinken zu können, aber man muss auch auf dem Boden bleiben, wenn man so etwas probiert.
2024 war wirklich ein fantastisches Jahr, auf viele Arten und Weisen. Zwar verdiene ich jetzt einen Hungerlohn, aber ich konnte endlich eine Ausbildung beginnen, ich habe das erste Mal so richtig mit Lust und Motivation auf Instagram gepostet, und habe eine eigene Internetseite gebaut. Ich verbrachte zeit mit Leuten die mir wichtig waren und lernte einen Menschen kennen (eigentlich schon letztes Jahr, aber sag es niemandem), den ich liebend gerne als besten Freund bezeichnen würde. Danke an alle, die dieses Jahr möglich gemacht haben, und danke an alle, die es gewagt haben, mit mir Zeit zu verbringen. Ich hoffe es hat sich gelohnt. 🙂
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