Bernkastel Kirche (no border)

Die krasseste Woche in 2025?

Ich werde hier noch komplett bescheuert. Kommentare, Elementor, WordPress und Jetpack. Ich bin so weit gekommen und doch so tief gefallen. Ich gebs auf, zumindest bis ich morgen den Support anfunken kann. In der Zwischenzeit gönne ich mir Ablenkung, verschreibe meine Gedanken, vielleicht liest sie jemand.

An diesem Tag, – Montag, wenn ich diesen Post nicht komplett verkacke, – sind es noch 3 Tage bis zum allerhärtesten Besäufnis des Jahrzehnts. Fünf einsame Gestalten und Ungestalten haben zusammengelegt für ein Line-Up was, vergeblich, Seinesgleichen sucht. Nicht der Wert oder das Alter oder die Grandiosität der Weine sind hier das große Ding, – auch wenn einige der Flaschen straight outta Maxi Riedels Keller stammen könnten, – sondern die Diversität, die Vielfalt und die absolute Kontroversität dieser Mischung. Die genauen Details gibt es natürlich am Freitag wenn das Tasting durchgeritten wird, aber Teasern kann und sollte man. Es gibt nämlich nicht nur meine Flasche Kemker Mirabelle, weißen Vina Tondonia und eine Magnum 2009er Schlossgut Diel Riesling Reserve, sondern auch einfach so eine Flasche Bonnes Mares GC, Raveneau Premier Cru und fucking Leroy. Nein, nicht mal das reicht, es gibt auch eine authentische Flasche La Mission Haut Brion von 1940 und eine Beerenauslese von einem längst ausgestorbenen Rheingau-Weingut. Obendrauf Ganevat und Werlitsch mit jeder Sonderausstattung; es wird krank. Unter anderem wird dieses Tasting vom gößten Leberkasfresser des Südens unterhalten: Einbiszweiwein. Heavy.

Am Samstag werde ich mich höchstverkatert und mit werdendem Filmriss nach Köln Ehrenfeld begeben. Um 11 Uhr muss ich auf dem Weinsalon Natürel sein. Nein, da zwingt mich keiner zu, aber es ist mir extrem wichtig. Da wird mein Horizont von 10 auf hoffentlich 200 Flaschen Naturwein erweitert, mein Hass beruhigt und ad acta gelegt. Ich habe Bock auf Naturwein, ich will es lieben. Dazu wird es natürlich einen genau so ausführlichen Abschrieb geben, wie zu dem Tag davor. Wobei der Tag vorher wahrscheinlich eine deutlich längere Story bekommen wird, es gibt ja auch deutlich interessantere Weine. Oder? Gibt es interessantere Weine? Das sehe ich wahrscheinlich erst wenn es soweit ist. Ich freue mich auf: Piri Naturel, GlowGlow Wines, das wars. Den Rest kenne ich schlicht und ergreifend nicht. Entweder sind die Weingüter so Niesche oder ich bin ein verdammter Banause. Shame on me, always.

Dann die Prowein. Der Sonntag. Das größte Weinevent in meinem 2025, auch wenn es wahrscheinlich das langweiligste und schnorrigste sein wird. Ich habe Visitenkarten gedruckt, nur um damit auf GG, Barolo und Champagner zu schnorren. Für Stories natürlich, nicht wahr? Brauchen wir nicht alle ein paar Ausreden? Na gut, obendrauf kommt ja auch, dass ich mir die meisten Weine momentan nicht leisten kann, da würde ich Unterstützung einfach zutiefst befürworten. Wenn man einen Weinblog betreibt ist man leider ein Stück weit gezwungen auch über genau das zu schreiben, ohne Wein hätte ich keine Themen. Aber joa, that’s life.

Hä? Wie? Schon vorbei? Das kann doch nicht wahr sein 🙁
Nicht weinen, die Zukunft wird knorke, vertrau. Ciao.

7 Antworten

Schreibe eine Antwort zu Paul aka @VinophilAntwort abbrechen

Wer braucht schon Goldmünzen?
Teil 1 meiner Köln-Bonn-Irgendwo Reise
This is part 1 of my summary and write up about my recent trip to Bonn and the Mosel. We had good wine, bad wine and my first Mouton. This trip left me broke but fascinated.

Entdecke mehr von Saints of Wine

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen